Die Getreideernte – eine Schachtel Pralinen

„Die Getreideernte ist wie eine Schachtel Pralinen – man weiß nie was man kriegt.“ Diese Weisheit bewahrheitet sich wohl auch in diesem Jahr. Aufgrund der Niederschläge im Mai und Juni könnte man meinen, dass eine gute Ernte heran gewachsen sein müsste. ErntetermineAlljährig wird die Wintergerste als erste Frucht geerntet . Die Ernte beginnt meist um den 10. Juli, kann aber witterungsbedingt auch schon einmal am 30. Juni oder erst am 26. Juli beginnen (siehe Abbildung). Danach steht Weizen und Raps[…]

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Wie viel Frost verträgt Winterweizen?

Von den Vorzügen des Winters hatte ich ja bereits berichtet. Jetzt gingen hier die Temperaturen in der zweiten Februarwoche aber auf bis zu -23 °C nach unten. Solch ein Frost trifft die Kulturpflanzen, die bereits im Herbst ausgesät werden, mit ganzer Härte. Wintergerste verträgt Kahlfröste von bis zu -15 °C und Winterweizen von bis zu -20 °C. Die Kältetoleranz ist von verschiedenen Faktoren abhängig. So sind z. B. einzelne Weizensorten winterhärter als andere. Beim Raps spielt die Größe der Pflanzen[…]

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„Weizen! Felder voller Weizen, Ströme von Weizen!“ *

Der Ertrag eines Getreidefeldes ergibt sich aus der Anzahl der Ähren (Bestandesdichte), der Zahl der Körner pro Ähre und dem durchschnittlichen Gewicht der Körner. Ertrag = Ähren/m² x Körner/Ähre x Korngewicht Die Ausbildung dieser Ertragsfaktoren ist abhängig von den Wachstumsbedingungen in den Wachstumsphasen der Getreidepflanzen. Die Bestandesdichte wird im Herbst und im zeitigen Frühjahr festgelegt. Die Anzahl der Körner pro Ähre wird hingegen im Frühjahr und das Tausendkorngewicht im Frühsommer bestimmt. Entscheiden ist neben einer ausgewogenen Wasserversorgung und verträglichen Temperaturen[…]

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