Andere Wildbienenköniginnen haben auch schöne Töchter

In 2023 haben wir mit einem mehrjährigen Blühpflanzenprojekt begonnen: Auf einer 2,4 ha großen Fläche, die unmittelbar zwischen den Flüssen Oker und Warne liegt, haben wir eine Vielzahl von heimischen Blühpflanzen ausgesät. Vorausgegangen war im Herbst 2023 eine intensive Saatbettbereitung, um die Konkurrenzpflanzen auszuschalten. Mein Chef ist selbst überrascht, dass sich trotz aller Widrigkeiten so viele Blühpflanzen etablieren konnten. Jetzt präsentieren sich auf der Fläche rund 25 unterschiedliche Blühpflanzenarten, wie z. B. Schafgabe, Wiesen-Pippau, Braunelle und viele andere. Die Blühpflanzen[…]

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Von den Bienchen und den Blümchen

Mit der Aufklärung über Sexualität beginnt man bei Kinder heute schon in der Grundschule. Aber wie ist das eigentlich mit den Bienen und Blumen? Wir klären am Beispiel vom Raps auf. Das nachfolgende Bild zeigt eine Rapsblüte. Diese ist geprägt von den vier gelben Kronblättern. Wenn man genauer hinsieht, werden sechs Pollenträgern, die sogenannten Staubbeutel, sichtbar. Sie sind quasi das männliche Geschlechtsorgan des Rapses. In der Mitte befindet sich der Stempel, der quasi das weibliche Geschlechtsorgan ist. Beim Raps kann[…]

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Wer frisst denn da?

Momentan sieht man immer mal wieder besorgte Landwirte über Ihre Rübenäcker kriechen. Dabei handelt es sich nicht um eine besondere Gottesfurcht sondern um Kontrollen der Rübenbestände. Nur so lassen sich Schäden an den kleinen Rüben erkennen. Das Bild rechts zeigt eine angefressen Zuckerrübe. Fraßschäden können durch Drahtwürmer, Moosknopfkäfer, Rübenfingerkäfer und Schnecken verursacht werden. Mäuseschäden treten eher in trockenen Jahren auf, wenn diese die Rübensamen ausgraben und auffressen. Schneckenschäden sind eher in feuchten Jahren zu beklagen. Besonders durch die oben angeführten[…]

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Untersuchung Artenvielfalt

Im Rahmen des Projektes „Monitoring der biologischen Vielfalt in Agrarlandschaften“ untersucht das Julius-Kühn-Institut (JKI) im Erntejahr 2020 auf den Flächen der Bestkorn KG die „Biodiversität“, also die Artenvielfalt. Dies geschieht im Rahmen einer deutschlandweiten Untersuchung. Ähnlich wie bei der Untersuchung der Insektenpopulation im Erntejahr 2019 führt das JKI im Laufe der kommenden Monate wiederkehrende Untersuchungen in den Versuchen durch. Interessierte können die Versuche in Dorstadt vom Weg aus verfolgen (Aber bitte nicht betreten!).

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Blattlaus-Monitoring

Auf den Flächen der Bestkorn KG werden derzeit Untersuchungen des Julius-Kühn-Instituts (JKI) durchgeführt. Dabei werden wöchentlich die Populationsentwicklungen der Insekten in den Zuckerrüben untersucht. Gefährlich für die Zuckerrüben sind vor allem die Grüne Pfirsichblattlaus, weil diese beim Saugen einen Virus übertragen kann, der zu starken Ertragsverlusten führt. Mit Hilfe der Untersuchung soll festgestellt werden, welcher Befallsgrad noch toleriert werden kann. In den folgenden Grafiken sind die Befallshäufigkeiten der einzelnen Insekten dargestellt. Darunter versteht man den Anteil der Pflanzen, die von[…]

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